Aus RaubfischWiki
Hoplias malabaricus ist ein mittelgroßer Räuber, der in weiten Teilen Südamerikas vorkommt. Er ist sehr anpassungsfähig und kann, durch seine Fähigkeit atmosphärische Luft zu atmen, auch in Restwassertümpeln mit sehr niedrigem Sauerstoffgehalt überleben.
Diese Eigenschaften machen ihn zu einem sehr pflegeleichten Aquariumbewohner. Doch sollte man sehr vorsichtig im Umgang mit diesen Salmlern sein, da unachtsames Verhalten schon des öfteren zu üblen Bissverletzungen geführt hat, denn die Tiere sind äußerst neugierig und "probieren" auch schon einmal gerne die Hand ihres Pflegers...
Da sich alle Hoplias Arten sehr ähneln, kann man H. malabaricus an den weniger als 17 Rückenflossenstrahlen erkennen. Zudem hat die Art immer eine schwarze vertrale Linie mit horizontalen Streifen, egal wie sie gerade gefärbt ist.
| Wissenschaftl. Bezeichnung |
Hoplias malabaricus
Bloch, 1794 |
Wasserregion | |
| Synonyme | Hoplias malabarica, Esox malabaricus, E. tararir, Synodus palustris, S.tareira, Erythrinus macrodon, E.trahira, Macrodon malabaricus, M.tareira | Ernährung | Absolut problemlos in der Fütterung, nimmt jegliche tierische Nahrung |
| Deutsche Bezeichnung | Gemeiner Wolfssalmler | Geschlechtsunterschiede | ♀ weitaus fülliger als ♂ |
| Englischer Name | Common Wolffish | Zucht | Möglichst weiches Wasser und 28°C, ab 15cm Geschlechtsreif. Das Männchen hebt Laichgruben aus und bewacht die Eier und Babys einige Tage lang(2500 bis 20000 Eier). Der Schlupf erfolgt etwa nach 4 Tagen, Larven beim Schlupf 6-8mm groß und können mit Artemia Naupilen, Bosmina und sonstigen Kleinfutter gefüttert werden. Die Jungfische sind schnellwüchsig. |
| Fundort | Südamerika; auch Vorkommen in Category:Mittelamerika, Costa Rica bis Argentinien | Temperatur | 24 - 30°C |
| Schutzstatus | Nicht geschützt | Wasseransprüche | Keine Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit, neutrale Werte. |
| Größe | max. 60cm | Schwierigkeitsgrad | |
| Beckengröße |
|
Preisklasse | |
Haltungsbedingungen
Das Becken sollte gut abgedeckt und mit einigen Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet sein. H. malabricus wandert bei schlechten Bedingungen in andere Gewässer. Bei schwacher Beleuchtung schwimmen die Tiere auch tagsüber durch das Becken.
Sozialverhalten / Vergesellschaftung
Mit größeren Fischen meist problemlos möglich, dennoch ist bei einer Vergesellschaftung der Art Wachsamkeit gefragt.
Untereinander können die Tiere mitunter relativ ruppig sein.
Links
Videos ( mehr suchen ) ...
| Weitersuchen nach Bildern, Videos oder Informationen bei... | oder nach Inseraten bei... | ||
|
|
|
Dhd24 |
|
© 2007-2010 |
|
Verwendung des Artikels Hoplias malabaricus nur mit unserem Einverständnis, siehe Impressum
Mitwirkende Autoren: Pat - Sie haben mehr Informationen/Bilder oder möchten Angaben widerlegen bzw. ergänzen? Dann würde ich mich freuen, wenn Sie sich an diesem Artikel beteiligen! |
|
| Letzte Überarbeitung: 5.7.2009 - Rechtschreibfehler entdeckt? Melden! |



